Was bitte ist ein BID?

Seit dem 16.10.2014 ist das BIG, das Berliner Immobilien- und Standortgemeinschafts-Gesetz, in Kraft. Es stellt die Grundlage zur Umsetzung sog. BIDs – Business Improvement Destricts – dar, eine Art der Public Private Partnership (PPP).

Aus den USA kommend, ist dieses Modell der Standortgemeinschaften seit 2005 zunächst in Hamburg umgesetzt worden. Das erste BID, Hamburg Sachsentor, war so erfolgreich, dass zwei anschließende BIDs initiert wurden (BID Sachsentor). Damit hat Hamburg 16 BIDs realisiert, weitere sind in Vorbereitung.

So soll Grundeigentümern die Möglichkeit an die Hand gegeben werden, in ihrem Quartier Maßnahmen der Stadtentwicklung eigenverantwortlich umzusetzen, indem sie den öffentlichen Raum gestalten, pflegen und/oder Marketingmaßnahmen zur Verbesserung der Gewerbesituation durchführen.

Hierbei liegt die Betonung auf Eigenverantwortung. Die Initiative liegt ausschließlich bei den Grundeigentümern.

BIDs segeln unter verschieden Bezeichnungen in inzwischen vielen Bundesländern (fast ausschließlich den alten BL), in Berlin sind sie als Ableger der Immobilien- und Standortgemeinscchaften (ISG) gebildet.

Hier finden Sie eine ausführliche Darstellung: BIG in Spandau

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